3D-Druck und 3D-Drucker

Seit einigen Jahren ist 3D-Drucken auch im Consumer-Bereich eine interessante Sache geworden. Ich persönlich bin 2016 auf den Zug aufgesprungen und bin nach wie vor von den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten für Zuhause begeistert. Gerade für Heimwerker und Bastler kann man inzwischen von einem bezahlbaren "Must" sprechen. Die Technik entwickelt sich stetig weiter und bereits für unter 200 Euro erhält man heute einen 3D-Drucker der für die meisten Aufgaben ausreicht. Seit Mitte 2017 teste ich 3D-Drucker und schreibe darüber im Web. Hier bekommst Du zahlreiche Infos zu dem spannenden Hobby oder für den kommerziellen Einsatz.

Wie typische 3D-Drucker für Zuhause funktionieren

3D-Drucker für Zuhause arbeiten meistens nach dem FDM (Fused Deposting Modeling) Verfahren.Dabei wird Kunststoff geschmolzen und in Linien und Kurven auf eine Fläche aufgetragen, ähnlich wie beim Zeichnen. Durch das Schichten von mehreren Ebenen lassen sich so 3dimensionale Körper "aufschichten" und das 3D-Modell kann physisch als Körper abgebildet werden.

Entgegen dem Rapid Prototyping in der Industrie, setzen Heimanwender beim 3D-Druck meistens darauf, gleich das finale Produkt auszudrucken (Beim Rapid Prototyping in Firmen werden meistens nur Muster hergestellt). Sei es zum Beispiel für einen Ikea Hack oder zum Ersetzen eines defekten Teils an den Möbeln. Ebenso sind Erweiterungen, Features oder Deko möglich. Der Fantasie sind durch die materiellen Eigenschaften eigentlich keine Grenzen gesetzt. Und durch die Festigkeit können auch Bauteile ausgedruckt werden, welche später größeren mechanischen Belastungen oder auch Witterung ausgesetzt sind.

SLA als weitere Technologie

Bereits in den 1980ern war der 3D-Druck in den ersten Entwicklungen als Stereolithografie bekannt. Auch diese Technik gibt es heute noch, auch wenn sie technisch massiv weiterentwickelt wurde. Mit der DLP-Technik wird heute Harz durch Licht ausgehärtet. Wie beim weit verbreiteteren FDM-Verfahren, können so Schichten von Flächen entstehen die miteinander verbunden sind. Durch das Schichten von vielen Flächen entstehen so 3dimensionale Ausdrucke. 3D-Drucker mit SLA-Technologie bieten gegenüber Geräten mit FDM-Technologie meistens eine deutlich höhere Auflösung, da Licht feiner gesteuert werden kann als es mit einer Düse möglich wäre. Preislich sind diese Geräte aber auch oft um ein Vielfaches teurer als FDM-Geräte. Ebenso sind die Verbrauchsmaterialen deutlich teurer. Die SLA-Technik im Heimeinsatz eignet sich vor allem für Anwender, welche eher sehr kleine und feine Ausdrucke benötigen. Zum Beispiel 5 Kubikzentimeter und kleiner)

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